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Allergie wird
eine Körperreaktion aufgrund von Unverträglichkeiten mit bestimmten
Substanzen genannt. Allergien treten im Zusammenhang mit Brillen immer
seltener auf, da bei der Herstellung der Gestelle weitestgehend auf
Materialien verzichtet wird, die bekanntermaßen allergische Reaktionen
auslösen können, wie etwa Nickel.
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Alterssichtigkeit
liegt vor, wenn es dem Auge altersbedingt nicht mehr gelingt, im
Nahbereich scharf zu sehen. Um in der Nähe scharf zu sehen, muss sich die
gewöhnliche Krümmung der Augen-Linse erhöhen, damit ihr
Brechwert erhöht wird. Im Lauf der Lebensjahre - und zwar nicht erst in
hohem Alter, sondern etwa ab 40 Jahren - wird die Linse etwas zäher und
unelastischer und das Nahsehen deshalb anstrengender. Zur Entlastung des
Auges wird dessen Brechwert durch die Vorlagerung einer Linse erhöht. Diese
Linse sitzt gewöhnlich in einer so genannten Lesebrille; bei schon
Fehlsichtigen kann die beste Lösung eine > Bifokal-
oder > Gleitsichtbrille sein.
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Anpassung der
Brille an den Brillenträger und seine anatomischen und optischen
Gegebenheiten umfasst nicht nur die Endausrichtung an Nasenwinkel,
Kopfbreite und Ohr, sondern schon vorher die Beratung bei der Auswahl der
Fassung (> Gestell). Berücksichtigt werden dabei Form und Größe des Gesichts
sowie die Art der verordneten Brillengläser (Material, Dicke, Gewicht,
Farbe) und der jeweilige Verwendungszweck.
Asthenopische
Beschwerden heißen jene normalerweise vorübergehenden
Beeinträchtigungen des Wohlbefindens, die gelegentlich mit der Gewöhnung an
eine neue Sehhilfe einhergehen und einige Stunden oder wenige Tage andauern
können.
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Aufbewahrung
der Brille: Für sich selbst baut der Mensch Häuser, für seine Autos Garagen
und für das liebe Vieh Ställe - aus gutem Grund, nämlich zum Schutz vor
äußeren Einflüssen. Ihre Brille ist ebenfalls empfindlich, vor allem wenn
sie gerade nicht auf Ihrer Nase sitzt. Dann gehört sie in ein stabiles Etui,
wo sie gegen Bruch, Verbiegen, Verkratzen und Einstauben geschützt ist. Bei
einem Alltagsgegenstand wie der Brille vergisst man leicht, dass es sich um
ein feinoptisches und ein feinmechanisches Gerät handelt, das pfleglich
behandelt sein will.
Augenglasbestimmung ist das Verfahren zur Ermittlung der
Werte für das optimale Brillenglas bei einer bestimmten Sehanforderung. Das
wird durch mehrfachen Abgleich mit Linsen verschiedener Stärken und
Eigenschaften in einem aufwendigen Sehtest erreicht. Der Fachausdruck dafür
ist Refraktion.
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Autofahrerbrille wird eine Sehhilfe genannt, die eine
besonders klare und reflexfreie Sicht bietet. Diese wird durch saubere und
superentspiegelte Gläser erzielt. Die Gläser müssen nachtfahrtauglich, d.h.
sie dürfen nicht zu stark getönt sein, sie dürfen die Signalfarben Rot,
Gelb, Grün, Orange nicht verändern. Das Gestell sollte störungsfrei sitzen
und den seitlichen Blick nicht einschränken (dünne, hoch angesetzte Bügel).
Dringend abzuraten ist vom Tragen einer Sonnenbrille zum nächtlichen
Blendschutz: Getönte Gläser mindern zwar vielleicht die Blendung, schlucken
aber auch zur Orientierung und Information dringend benötigtes Licht. Aus
diesem Grund kann bei verminderter Dämmerungssehschärfe auch nicht zu
getönter Autoverglasung geraten werden. Wer mit Brille oder Kontaktlinsen
Fahrzeuge führt, sollte immer eine Ersatzbrille dabei haben.
Bei Eintritt der Altersichtigkeit reichen die normalen Korrektionsgläser zum
Fahrzeugführen nicht mehr aus; fürs optimale Sehen in die Nähe und die Ferne
empfiehlt sich die > Bifokal- oder die > Gleitsichtbrille, mit deren Hilfe
dann sowohl das Verkehrsgeschehen als auch die Anzeigen auf dem
Armaturenbrett scharf wahrgenommen werden können.
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Bifokalbrille
heißt jene Sehhilfe, die durch einen besonders aufwendigen und präzisen
Schliff in einem Glas Fern- und Nahglas kombiniert (bi = zwei; fokus =
Brennpunkt). Bei gerader Blickhaltung lassen sich dadurch entfernte
Gegenstände (etwa Straßenschilder) wahrnehmen, mit einer Blicksenkung durch
das sog. Leseteil Objekte in der Nähe. Die Bifokalbrille bietet deutlich
breitere Blickfelder als etwa die Gleitsichtbrille, aber nur eine
Sehentfernung in der Nähe (wie die Nahbrille). So werden etwa Gegenstände,
die sich auf dem Schreibtisch in etwa 1 m Entfernung befinden, nicht mehr
klar gesehen.
Bohrbrille > Randlose
Brille
Brechwert
> Dioptrie
Brille ist
der heute geläufige Name für eine Sehhilfe zur Korrektur von
Fehlsichtigkeiten der Augen, die gewöhnlich aus einem
Gestell (auch: Brillenfassung) und optischen Linsen
besteht. Früher geläufige Bezeichnungen waren ”Augengläser” oder auch nur
”Gläser”. Das Wort Brille (spätmittelhochdeutsch: berille, bril) geht zurück
auf den Namen des optisch vergrößernden, glashellen Halbedelsteins Beryll,
der in Indien vorkommt.
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Brillengläser
werden in optischen Spezialbetrieben speziell nach den Angaben des
Optikerfachbetriebes für dessen Kunden gefertigt, und zwar aus mineralischem
Glas oder aus Kunststoff.
Bei mineralischen Gläsern können durch Zusatz der unterschiedlichsten Oxyde
Brechkraft, Stabilität und Gewicht von Brillengläsern beeinflusst werden.
Diese Gläser sind bei vergleichbarer Brechzahl (Dioptrie)
dünner, leichter und ästhetischer als herkömmliche Brillengläser. Dies
spielt besonders bei der Randdicke von Minusgläsern eine Rolle.
Brillengläser aus Kunststoff sind in der Regel flacher und wegen ihres
besonders geringen Gewichts bei hohen Fehlsichtigkeiten oder stärkeren
Lesebrillen von Vorteil. Empfindliche Haut reagiert mitunter auf starken
Druck durch das Gewicht der Brille mit Rötungen oder Druckstellen. Die
erhöhte Bruchfestigkeit von Kunststoffgläsern ist ein wichtiger Aspekt bei
Kinder- und Sportbrillen, aber auch beim
Arbeitsschutz. Der höheren Kratzempfindlichkeit kann durch das Aufbringen
einer Hartschicht entgegengewirkt werden.
Ebenfalls durch aufwendige Beschichtungen können Brillengläser
lichtdurchlässiger (Entspiegelung) oder getönt
(Tönung) oder lichtabhängig selbsttönend (phototrope
Brillengläser) gefertigt werden.
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Brillenkette
und Brillenbändchen erleichtern die Suche nach der Brille, denn mittels
dieses kleinen und preiswerten, aber recht effektiven Hilfsmittels sollte
sie normalerweise vor der Brust hängen.
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Brillenpflege
ist eigentlich ganz einfach: Die Gläser samt Gestell werden unter fließendem
Wasser mit einem Tropfen Spülmittel (evtl. unter Zuhilfenahme einer weichen
Zahnbürste) gereinigt und danach mit einem fusselfreien Tuch sorgfältig
abgetrocknet. Insbesondere Kunststoffgläser sollte man niemals trocken
putzen - wegen der Gefahr des Verkratzens (Kratzer).
Falls Ihre Brille Nasenauflagen aus Silikon
(Softpads) hat, sollten diese mindestens einmal im Jahr erneuert werden,
weil dieses komfortable, weiche Material trotz sorgfältigster Brillenpflege
aufgrund von unvermeidlicher Schweißeinwirkung nach einiger Zeit
unansehnlich wird. Auch Sitz und Rutschfestigkeit der Brille werden durch
Erneuerung der Silikon-Auflagen wieder deutlich verbessert. Im
Optikerfachgeschäft werden Brillen kostenlos im
Ultraschallbad gereinigt, besonders an
all den Stellen, an die man mit gewöhnlichem Putzen nicht rankommt. Das
Fachgeschäft bietet auch spezielle Brillenreinigungsmittel an und gibt ggf.
weitere Pflegetipps.
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Computerbrille,
auch
Officebrille genannt, ist die etwas ungenaue Bezeichnung für eine
Sehhilfe, die den besonderen Bedingungen von Bildschirmarbeitsplätzen und
den damit verbundenen Anforderungen an die Augen gerecht wird. Eine normale
Arbeits- oder Lesebrille reicht u.U. an einem Bildschirmarbeitsplatz nicht,
um spannungsfrei und gut sehen zu können. Bei einer speziellen
Computerbrille werden deshalb Entfernung und Position von Monitor, Vorlage,
Tastatur etc. so genau wie möglich berücksichtigt.
Eine Computerbrille kann auch angezeigt sein, wenn große Unterschiede
zwischen der Sehleistung der beiden Augen oder den Augenmuskeln bestehen.
Auch kommen manche Menschen mit Alterssichtigkeit am Bildschirmarbeitsplatz
mit einer speziellen Computerbrille oder einer Gleitsichtbrille besser
zurecht. Sind die Lichtverhältnisse im Raum schwierig, kann u.U. schon eine
gute Entspiegelung Abhilfe schaffen. Für die Anpassung einer Computerbrille
sind folgende Angaben wichtig: Entfernung zu Monitor, Tastatur und Vorlage;
Höhe des Monitors und Blickrichtung; Was muss noch klar gesehen werden
(Kunden, Schreibtisch, Anzeigetafeln etc.)?
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Dioptrie
(Einheitenzeichen "dpt") ist die Maßeinheit für die
Brechkraft von Linsen und optischen Systemen im allgemeinen und von
Brillengläsern im besonderen. Brechkraft ist die Eigenschaft der Linse,
Lichtstrahlen, die auf sie treffen, zu bündeln (Plusglas),
zu zerstreuen (Minusglas) oder umzulenken
(Prismendioptrie). 1 dpt ist gleich der Brechkraft eines optischen Systems
(z.B. eines Brillenglases oder einer anderen optischen Linse) mit der
Brennweite von 1 Meter in einem Medium der Brechzahl 1 (das Vakuum; Luft hat
eine Brechzahl von 1,0003). Die Brechzahl eines Stoffes bezeichnet das
Verhältnis der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts im Vakuum zu
derjenigen in dem betreffenden Stoff.
Druckstellen
werden durch das schlecht verteilte Gewicht der Brille auf der Nase oder
durch die Spannung eines verbogenen Brillenbügels hinter den Ohren
verursacht. Sie gehören zu den normalen Begleiterscheinungen beim
Brilletragen und können mit einem guten Gestell und exakter Anpassung bzw.
Korrektur weitgehend vermieden werden. Lassen Sie eine Brillenfehlstellung
so schnell wie möglich beheben, damit Sie wieder druckfrei gut sehen können.
Das gehört zum Service.
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Dünnes Glas
gehört zu den technischen Verbesserungen, die das Brillentragen leichter und
angenehmer, vor allem auch ästhetisch ansehnlicher machen. Dünnere
Brillengläser werden insbesondere möglich durch spezielle, aufwendige
Flachschlifftechniken, höherbrechende (Dioptrien)
Glasmaterialien und Durchmesseroptimierung.
Entspiegelung
ist ein technisches Verfahren zur Verminderung von Reflexen auf der
Oberfläche des Brillenglases. Dazu wird eine spezielle Schicht auf das Glas
aufgebracht, die die Transparenz der Linse erhöht. Je stärker die
Entspiegelung ist, desto lichtdurchlässiger ist das Glas. Besonders wichtig
ist das für Autofahrer und Menschen, die unter schwierigen
Lichtverhältnissen gut sehen müssen .
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Ersatzbrille,
auch Zweit oder Reservebrille; sie ist wichtiger als ein Reserverad, denn
eine Brille ist kein leicht und überall zu beschaffender Massenartikel wie
Felge und Reifen. Ihre Brille ist individuell und speziell für Sie
gefertigt; die Gläser werden nach Ihren besonderen Bedürfnissen geschliffen,
beschichtet, entspiegelt und in das von Ihnen ausgewählte Gestell ein- und
Ihrem Kopf angepasst. Mit einer Ersatzbrille sind Sie für den Fall von
Verlust oder Beschädigung Ihrer normalen Sehhilfe gerüstet.
Im Optikerfachgeschäft macht man Ihnen dazu gerne ein besonders günstiges
Angebot. Oft ist es auch möglich, neue Gläser in eine Ihrer alten Fassungen
einzuarbeiten.
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Etui (frz.) oder auch
Futteral nennt man allgemein ein schützendes Behältnis. Das Brillenetui, vor
allem in seiner stabilen Version aus Stahl, Aluminium, Kunststoff oder auch
Pappmaché, dient der sicheren Aufbewahrung der Brille. Die meist gepolsterte
Hülle schützt vor Bruch, Verbiegen, Verkratzen und
Verschmutzung. Wer sich angewöhnt, seine Brille immer gleich ins Etui zu
stecken, wenn sie von der Nase genommen wird, schützt diese nicht nur
optimal, sondern wird auch viel weniger Zeit mit der unbeliebten
Brillensuche verbringen. Solide, schön und zweckmäßig gestaltete
Brillenetuis gibt es in großer Auswahl im Optikerfachgeschäft.
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Fassung > Gestell
Federbügel
sind eine technische Konstruktion am Brillengestell, bei der eine Feder die
Überdehnung des Brillenbügels und des Brillenscharniers verhindern hilft.
Federbügel sind ideal für Menschen, die ihre Brille oft abnehmen (müssen)
oder nur eine Hand fürs Absetzen frei haben. Auch für Kinderbrillen sind
Federbügel zu empfehlen.
Fehlsichtigkeit
ist ein Sammelbegriff für Störungen des Sehens; mehr dazu unter
Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit, Alterssichtigkeit, Hornhautverkrümmung.
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Führerscheinsehtest ist die Bezeichnung einer Prüfung der
Sehleistung, die für den Erwerb des Führerscheins aller Klassen bestanden
werden muss. Eine (gebührenpflichtige) Bescheinigung über den bestandenen
Test gibt es im Optikerfachgeschäft auf vorgeschriebenen Formularen.
Besondere Anforderungen gelten für Berufskraftfahrer und die
Personenbeförderung.
Gestell ist der
landläufige Ausdruck für die Brillenfassung, die aus einem Mittelteil und
den mit je einem Scharnier verbundenen Bügeln (> Federbügel) besteht. Beim
Mittelteil verbindet die Brücke die beiden Fassungsränder (Randlose
Brille, Nylor-Brille), die mit Hilfe der
Stegstützen auf der Nase sitzen (Nasenauflage).
Materialien,
aus denen Fassungen hergestellt werden, sind überaus vielfältig: von
gewachsenen Naturstoffen wie Holz oder Horn über Kunststoffe (z.B. Nylon,
Zelluloid, Acetat, Schildpatt) und eine breite Palette von Metallen wie
Edelstahl, Aluminium, Titan oder etwa
Neusilberlegierungen. Jedes Material hat bestimmte Eigenschaften, die oft
ideal für einen bestimmten Zweck sind (z.B. Nylon für Sportbrillen),
manchmal aber auch unter modischen Aspekten eingesetzt werden.
Eine gute Fassung besteht in der Regel aus unterschiedlichen Materialien für
die Fassungsränder (fester Halt für die Brillengläser), die (die Gläser
verbindende) Brücke dazwischen und die (stabilen und doch elastischen)
Bügel. Die einheitliche Farbgestaltung bei Metallfassungen entsteht erst
durch eine abschließende galvanische Oberflächenbehandlung.
Gewicht
spielt mitunter bei Brillen eine bedeutende Rolle. Schwere Brillen können,
vor allem bei schlechtem Sitz, Druckstellen oder Entzündungen auf dem
Nasenrücken oder hinter den Ohren verursachen. Dem kann vorgebeugt werden
durch besonders dünnes Glas , äußerst leichte Brillengläser aus Kunststoff
und durch die Wahl eines besonders leichten Gestells, wie z.B. einer
randlosen Brille oder einer Fassung aus
Titan.
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Glas besteht aus
Quarzsand, Soda und Kalk. Die Kunst des Glasschmelzens kannten schon die
Ägypter vor mehr als 3000 Jahren. Weißes optisches Glas wurde erst im 19.
Jh. hergestellt (> Brillengläser).
Gleitsichtbrille
heißt eine raffinierte Sehhilfe, mit der Fehlsichtige in jeder Entfernung
scharf sehen können. Dazu braucht der Blick nur durch entsprechendes Heben
oder Senken durch das Brillenglas gleiten. Im Gleitsichtglas nimmt der
Brechwert von oben nach unten progressiv zu. Hat der Brillenträger sich erst
einmal an die neuen Blickbewegungen gewöhnt, kommt er mit der
Gleitsichtbrille dem natürlichen Sehen am nächsten (> Bifokalbrille).
Halbbrille ist
eine Lesebrillenart, bei der das Glas so tief in einer Fassung sitzt, so
dass man beim Aufblicken vom Lesen mühelos über das Glas hinwegschauen kann.
Der Idealfall einer Halbbrille ist eine > Nylor-Brille, weil sie an der
oberen Glaskante den Blick nicht durch einen Fassungsrand einschränkt.
Hitzeeinwirkung,
wie etwa bei Saunaaufenthalten oder auf dem Armaturenbrett im Auto, kann zu
Haarrissen in der Beschichtung von Kunststoffgläsern und dadurch zur
optischen Beeinträchtigung führen.
Hornhautverkrümmung und damit ein Brechungsfehler der
Hornhaut als dem äußersten optischen Augenteil liegt dann vor, wenn die
Hornhaut keine exakte Kugelform hat. Zur Korrektur gibt es Brillengläser,
die mit unterschiedlichen Brechwerten den
Brechungsfehler an den entsprechenden Stellen ausgleichen.
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Individuell
fertigt der Augenoptiker eine Brille für Sie aus einem passenden Gestell in
der richtigen Farbe und den optisch exakt auf ihre persönlichen Bedürfnisse
abgestimmten Gläsern. Jede vom Optiker gefertigte und angepasste Brille ist
ein Unikat.
Jochbein
heißt ein markanter Knochen im Gesicht, der Oberkiefer und Schläfenbein
verbindet und für die Auswahl der typgerechten Brillenfassung zu
berücksichtigen ist.
Kinderbrillen
sind ganz normale Brillen, die allerdings besonders viel aushalten müssen.
Deshalb sind die Gestelle robuster, oft mit verstärkter Brücke und
Federscharnierbügeln. Die Brille muss gut, d.h. genau passen; sie darf weder
zu klein sein, sonst kann es Druckstellen geben, noch zu groß - wegen der
Verletzungsgefahr. Den Sitz der Kinderbrille regelmäßig überprüfen zu
lassen, ist dringend anzuraten, damit die Kinderbrille ihre Hauptaufgabe
immer erfüllen kann - die Korrektion des Sehfehlers. Diese Überprüfung
gehört zum kostenlosen Service im Optikerfachgeschäft.
Ebenfalls zu empfehlen sind breite, weiche Nasenauflagen aus
Silikon-Kautschuk und - aus Sicherheitsgründen, besonders bei kleineren
Kindern - bruchsichere, d.h. nicht-splitternde Kunststoffgläser. Damit diese
nicht zu schnell verkratzt sind, kann eine spezielle Hartschicht aufgebracht
werden. Außerdem halten Kunststoffgläser, ebenso wie kleine Fassungen, das
Gewicht der Brille niedrig.
Noch mehr als bei Erwachsenen ist bei den klareren und lichtempfindlicheren
Augen der Kinder auf Sonnen- und UV-Schutz zu
achten. Schützende Pigmente entwickeln sich erst im Lauf der Jahre, so dass
deutlich weniger Eigenschutz als bei Erwachsenen gegeben ist.
>>>NACH OBEN >>>
Kontaktlinsen
sind kleine, sehr dünne durchsichtige Kunststoffschalen mit Linsenschliff (Linse),
die direkt auf den Augapfel (die Hornhaut) gesetzt werden, wo sie auf dem
Tränenfilm schwimmen. Man unterscheidet harte und weiche Linsen - je nach
Ausgangsmaterial. Kontaktlinsen bieten den Vorteil, dass sie nicht
beschlagen oder das Sehfeld einschränken. Sie sind besonders geeignet zur
Korrektur von sehr starken Sehschwächen und für den Einsatz in allen Fällen,
wo eine Brille störend ist oder Verletzungsgefahr birgt, wie etwa beim Sport
(> Sportbrille).
Das Einsetzen der Kontaktlinsen ins Auge bedarf einiger Übung. In
Einzelfällen können Unverträglichkeiten auftreten.
Eine sehr bequeme Korrektur von Fehlsichtigkeit bieten die modernen
”Einmallinsen”. Sie sind steril und einzeln abgepackt und können einige
Jahre gelagert werden. Es gibt sie kostengünstig im Optikerfachgeschäft, wo
man Sie über die richtige Auswahl aus dem vielfältigen Angebot und den
richtigen Einsatz professionell berät.
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Kontrolle gehört
zum kostenlosen Service im Optikerfachgeschäft. Ihre Brille ist ein täglich
stark beanspruchter Gebrauchsgegenstand. Lassen Sie sie deshalb regelmäßig
auf richtigen Sitz, Festigkeit der Gläser und Schrauben kontrollieren.
Einmal im Jahr sollte auch mittels Sehtest geprüft werden, ob die
Brillenglasstärke Ihren Augen noch angemessen ist.
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Kratzer
sind mechanische Beschädigungen an der Oberfläche des Brillenglases, die der
optischen Qualität der Linsen schaden. Sie vermeiden Kratzer, wenn Sie Ihre
Brillen nie auf die Flächen der Gläser legen. Ist die Brille nicht auf der
Nase, gehört sie in ein stabiles Etui. Manche Brillenträger/-innen behelfen
sich gut mit einer Brillenkette bzw. einem
Brillenbändchen.
Kunststoffgläser > Brillengläser
Kurzsichtigkeit
liegt vor, wenn der Augapfel im Verhältnis zu seiner Brechkraft zu lang und
das Sehen in der Ferne dadurch beeinträchtigt ist. Damit scharfe Bilder auf
der Netzhaut entstehen können, wird mit der Brille dem Auge ein Minusglas
zur Korrektur vorgesetzt.
Lesebrille
wird eine Nahbrille genannt, die sich besonders gut fürs Lesen eignet (Halbbrille).
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Linse wird jener
Teil von optischen Systemen genannt, der seinen Namen tatsächlich der in
Eintöpfen vorkommenden Hülsenfrucht bzw. deren Form verdanken. Die Linse ist
ein Teil des Auges oder ein aus durchsichtigem Material gefertigter
Gegenstand, der nach entsprechendem Schliff die Eigenschaft hat, optische
Strahlen in bestimmter Weise zu brechen. Für die Augenoptik von besonderer
Bedeutung sind die sphärischen Linsen, deren Oberflächen Kugelfächen sind.
Man unterscheidet Konvexlinsen, die in der Mitte dicker als am Rand sind und
Konkavlinsen, die in der Mitte dünner als am Rand sind. Sind die Linsen von
optisch dünneren Medien umgeben, so wirken Konvexlinsen als Sammellinsen (>
Plusgläser) und Konkavlinsen als Zerstreuungslinsen (> Minusgläser).
Asphärische Linsen, deren Oberfläche von der Kugelform abweicht, werden zur
Verringerung von Abbildungsfehlern eingesetzt.
>>>NACH OBEN
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Lupe nennt man ein
Vergrößerungsglas, das aus einer (oder mehreren) Pluslinse(n) (> Linse)
besteht und der besseren Betrachtung von kleineren Objekten dient. Für die
verschiedenste Einsatzgebiete und Handhabungen gibt es ein große Auswahl von
speziellen Lupen, etwa Taschenlupen, Handlupen, Standlupen, Leuchtlupen,
Leseglas, Handarbeitslupen.
Minusglas wird
eine optische Linse genannt, die Lichtstrahlen zerstreut und der Korrektur
von Kurzsichtigkeit dient.
>>>NACH OBEN >>>
Mode (von lat.
”modus” und frz. ”mode” - Art und Weise, Brauch, Sitte) spielt bei Brillen
insofern eine Rolle, als Sie durch eine und vermittels einer Brille nicht
nur gut oder zumindest besser sehen, sondern damit auch gut aussehen. Der
Modeaspekt spielt bei der Auswahl einer Brille eine immer größere Rolle.
Dabei geht es längst nicht nur um Trends und Konventionen, denen man/frau
folgt, sondern um die Betonung von Gesichtsformen und -strukturen, die
Berücksichtigung des persönlichen Stils und von Farbtypen. Handwerkliche
Qualität dürfen Sie im Optikerfachgeschäft voraussetzen; eine
überdurchschnittlich große Auswahl an Brillenmodellen sowie sichere Beratung
in Stil- und Modefragen gehört zum besonderen Service. Besonders modisch
gehaltene Artikel sind fertigverglaste Sonnenbrillen; beim Erwerb im
Optikerfachgeschäft ist garantiert, dass dabei weder die gute Sicht noch der
Schutz vor UV-Strahlen auf der Strecke bleibt.
>>>NACH OBEN >>>
Monokel wurde ein
früher gebräuchliches einzelnes Brillenglas in einer runden Fassung genannt,
das bei Bedarf vor das Auge gehalten oder geklemmt wird und ansonsten
gewöhnlich an einer (an der Kleidung befestigten) Kette hängt und auf
Einsatz wartet.
>>>NACH OBEN >>>
Motorradfahrer
beachten alles, was zur Autofahrerbrille steht. Zusätzlich gilt für
Motorradfahrer, dass sie wegen der Bruch- und Splittergefahr von Glas sich
besser für Kunststoff entscheiden. Bei der Brillenfassung (Gestell)
ist darauf zu achten, dass sie leicht und flexibel und mit flachen
elastischen Bügelenden sowie elastischem Nasensteg ausgestattet ist.
Motorradprofis bringen ihren Helm zum Brillenkauf mit.
>>>NACH OBEN >>>
Nahbrille nennt
man eine Art > Lupe auf der Nase, die meist als > Lesebrille eingesetzt
wird: Auf die Augen, die Arbeitsbedingungen und die tatsächliche
Seh-Entfernung angepasste Brillengläser ermöglichen wieder unangestrengtes
Sehen von kleinen Objekten, z.B. Buchstaben, in der Nähe. Zum Weitsehen muss
die Brille abgenommen werden, oder man blickt über die sog. Halbbrille
hinweg. Je nach Art der Fehlsichtigkeit und den persönlichen Anforderungen
und Sehbedürfnissen bietet u.U. eine Bifokalbrille oder eine
Gleitsichtbrille die komfortablere Sehhilfe.
>>>NACH OBEN >>>
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Nasenauflage
heißt jener Teil des Gestells, der für einen guten Sitz der Brille auf der
Nase wichtig ist. Entscheidend sind bei Metallgestellen der Abstand der
Seitenstege voneinander und die Neigung zueinander (
Anpassung). Durch das täglich mehrfache Auf- und Absetzen oder durchs
Brillenputzen kann sich hier leicht etwas ”verstellen”, so dass die Brille
nicht mehr richtig ”sitzt”. Lassen Sie die Nasenauflage deshalb rechtzeitig
nachjustieren (Service), damit es nicht zu >
Druckstellen kommt. Falls Sie Nasenauflagen aus weichem, hautfreundlichem
Silikon (Softpads) an Ihrer Brille haben, sollten
Sie sich wenigstens einmal jährlich neue gönnen (> Brillenpflege).
Nasenfahrrad
ist ein etwas altertümlicher Kose- oder Scherzname für eine Brille.
Nylor-Brille
nennt man eine Brille, deren Gläser mittels eines Nylonfadens oben (Halbbrille)
oder unten in den (halben) Fassungsrändern gehalten wird, so dass der
Eindruck einer teilweise randlosen Brille entsteht. Zu den Vorteilen einer
Nylorbrille gehört auch das geringe Gewicht.
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Optik ist
die Lehre vom Licht; ein Teilgebiet der Physik.
Optikerfachgeschäft. Brillen, zumal Sonnenbrillen können Sie
an beinah jeder Ecke und in nahezu jedem Supermarkt kaufen. Gesicherte
Qualität und professionelle Beratung in allen Fragen rund um das gute Sehen
erhalten Sie allerdings nur im Optikerfachgeschäft, wo nicht nur der Umsatz,
sondern die zufriedene Kundschaft und der Service im Vordergrund stehen.
Garant dafür sind die solide handwerkliche Ausbildung des Augenoptikers, die
mit der Meisterprüfung abgeschlossen wird, und die permanente fachliche
Fortbildung.
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Phototrope
Brillengläser passen ihre
Lichtdurchlässigkeit den herrschenden Lichtverhältnissen an. Bei stärkerem
Lichteinfall werden sie selbsttätig dunkel; lässt die Lichteinwirkung nach,
hellen sie automatisch wieder auf. Die Geschwindigkeit der jeweiligen
Veränderung und der Grad der Tönung sind von der Beleuchtungssituation und
der Umgebungstemperatur abhängig. Je höher der Anteil der UV-Strahlen und je
niedriger die Temperatur, desto dunkler wird das Glas. Im Innenraum eines
Autos reagieren phototrope Gläser kaum, da das Glas der Autofenster nur
wenig kurzwellige Strahlung passieren lässt.
Plusglas
wird eine optische Linse genannt, deren hervorragendste Eigenschaft die
Sammlung von Lichtstrahlen ist und die Weitsichtigkeit, auch die
Altersweitsichtigkeit des menschlichen Auges korrigiert. Ein Plusglas kann
man daran erkennen, dass es in der Mitte dick, am Rand dagegen dünn ist.
Plusgläser haben immer auch einen Vergrößerungseffekt (wie eine Lupe).
Presbyopie:
die Alterssichtigkeit
Qualität
garantiert das Optikerfachgeschäft durch die Verwendung von erstklassigen
Materialien für Fassungen und Gläser, den Einsatz moderner Geräte sowie
durch Können und Fachwissen des staatlich geprüften Optikers.
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Randlose
Brillen (vom Optiker meist
”Bohrbrillen” genannt) haben keinen Fassungsrand. Die Verbindungen zwischen
den mit Bohrungen versehenen Brillengläsern und der Brücke sowie den
Scharnieren erfolgt durch Schrauben. Die Vorteile sind minimales Gewicht,
geringste Beeinträchtigung des Blickfeldes durch einen Fassungsrand (>
Gestell) und dezente Wirkung im Gesicht; nachteilig ist allerdings die eher
geringe Robustheit.
Refraktion
> Augenglasbestimmung
Reparaturen
werden bei einem Gebrauchsgegenstand, der täglich hart beansprucht wird,
nicht immer zu vermeiden sind, gleich ob aufgrund von Missgeschick,
Verschleiß oder Materialermüdung. Im Optikerfachgeschäft werden
Brillenreparaturen fachgerecht und kostengünstig ausgeführt.
Reservebrille
> Ersatzbrille
Schminkbrillen
sind spezielle Nahbrillen, die beim Schminken der Augenregion helfen. Sie
sind so konstruiert, dass das Brillenglas vor dem zu schminkenden Auge
weggeklappt wird, während der Schminkvorgang mit dem anderen Auge
kontrolliert werden kann.
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Schräubchen
dienen der Befestigung bzw. Verbindung verschiedener Brillenteile.
Insbesondere die Scharniere Ihrer Brille sind häufiger und heftiger
Belastung ausgesetzt. Da kann sich leicht mal ein Schräubchen lockern.
Ebenso bei der Befestigung der Nasenauflage. Wenn also bei Ihnen mal ein
Schräubchen locker sein sollte, kommen Sie kurz vorbei, dann wird Ihnen
geholfen - oder wenigstens Ihrer Brille, und zwar prompt und kostenlos. Das
gehört zum Service im Optikerfachgeschäft.
Schutzbrillen
gibt es für die unterschiedlichsten Anforderungen in Beruf und Freizeit. Sie
schützen vor unerwünschter Strahleneinwirkung (> Sonnenbrille,
Schweißbrille) oder vor mechanischer Einwirkung beim Arbeiten mit spanenden
oder spritzenden Geräten oder beim Fahrrad-, Motorrad- und Cabriofahren
sowie bei diversen Wasser- und Flugsportarten.
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Sehtests beim
Augenoptiker gibt es als objektiven Computersehtest oder als sog.
Führerscheinsehtest, aber auch als subjektiven Test, mit dem Sie Ihre
Sehstärke überprüfen lassen können.
Service
kennzeichnet das gute Optikerfachgeschäft; er umfasst die optisch-technische
wie die Mode- und Typberatung, das Nachstellen bzw. Richten Ihrer Brille,
die gelegentliche Reinigung im Ultraschallbad und das Nachmessen Ihrer
Augen. Service fängt bei Ihrem Augenoptiker nicht erst mit dem Verkauf einer
Brille an und hört erst recht nicht damit auf.
Softpads
sind eine besonders weiche und dadurch komfortable Nasenauflage (Brillenpflege).
Sonnenbrillen
schützen das Auge vor den schädlichen, unsichtbaren UV-Strahlen (UV-Schutz)
und ”schlucken” (absorbieren) 65 - 85 % des sichtbaren Lichtes. Durch diese
Lichtdämpfung wird anstrengungs- und blendungsfreies Sehen auch bei starkem
Sonnenschein ermöglicht. Für Brillenträger gibt es selbstverständlich
Sonnenschutzgläser mit optischer Korrektion - in den gleichen Qualitäten wie
normale Brillengläser.
Braune, graue und grüne Gläser verfälschen die Originalfarben am wenigsten
und strengen das Auge bzw. das Gehirn, das die notwendige "Neutralisierungs"
zu leisten hat, am wenigsten an. Auch für eine Sonnenbrille ist guter Sitz (Anpassung,
Nasenauflage, Service)
und sorgfältige Aufbewahrung wichtig.
Auch eine Sonnenbrille ist ein optisches Gerät. Ihren Augen zuliebe sollten
Sie verkratzte Gläser austauschen und die Finger von Billigware lassen.
Besondere Anforderungen müssen Sonnenbrillen für Sportler aller Arten
erfüllen (Sportbrille), besonders für Skifahrer
(Doppelscheibenrahmen gegen Beschlagen, Verzicht auf Metallfassungen wegen
der Gefahr lokaler Erfrierung), Wasserratten (homogen durchgefärbte Gläser)
und Gipfelstürmer (Seitenklappen).
Kontaktlinsenträger benötigen gleichen Schutz gegen Sonnenlicht und
UV-Strahlung wie Normalsichtige, in Einzelfällen sogar mit etwas dunklerer
Tönung, da die Augen durch die Kontaktlinsen lichtempfindlicher werden
können. Kein Ersatz für eine Sonnenbrille sind sog.
Blendschutz-Kontaktlinsen, da sie lediglich einen kleinen Teil des Auges
bedecken.
Sportbrille
(alternativ > Kontaktlinsen) trägt, wer auch
beim Sport den Durchblick behalten muss oder möchte. Für die Fassungen von
Sportbrillen hat sich als besonders geeignetes Material Nylon erwiesen, auch
für Skibrillen, Schwimmbrillen, Schießbrillen. Auch der Sitz von normalen
Gestellen kann mit fest anliegenden Sportbügeln fixiert werden. Extrem
widerstandsfähig sind Titanflex-Brillen. Um das
Auge vor eventuellen Verletzungen durch Glassplitter zu bewahren, werden in
Sportbrillen in der Regel nur bruchsichere, splitterfreie
Kunststoffgläser eingearbeitet.
Titan
gehört zu den hochwertigen Materialien, die für Brillengestelle verwendet
werden. Es korrodiert nicht, ist unempfindlich gegenüber Schweiß und
besonders geeignet für Allergiker. Vor allem aber sind Brillen aus Titan
sehr stabil und superleicht.
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Titanflex
heißt ein Material, aus dem extrem robuste Brillenfassungen für starke
Belastungen gefertigt werden. Bügel und Brücke (> Gestell) bestehen aus
einer Titanlegierung, die einen so genannten ”Memory-Effekt” besitzt: Das
Metall gibt bei Druck zunächst nach, verbiegt sich also, schnellt aber
sofort in die Ausgangsposition zurück, wenn dieser Druck wieder weg ist. Ein
nicht ganz billiges Material, das sich aber bei Kinder- und Sportbrillen
u.U. schnell bezahlt machen kann.
Tönung von
Brillengläsern macht aus optischen Gründen vielfach Sinn. Die
gebräuchlichste Tönung ist die klassisch-braune bei Sonnenbrillen; aber auch
wer häufig und länger unter Neonlicht arbeitet, tut seinen Augen mit einer
leichten Filtertönung der Brillengläser einen Gefallen; mit speziellen
Tönungen lassen sich Kontraststeigerungen erzielen. Daneben gibt es aber
auch eine wahrhaft bunte Palette von Tönungen, die aufgrund von
Sehgewohnheiten oder eher modischen Aspekten gewünscht werden.
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Ultraschallreinigung
ist ein High-Tech-Verfahren, bei dem Ultraschallwellen in einem Wasserbad
schnell Verschmutzungen an Ihrer Brille auch dort lösen, wo Sie mit
konventioneller Brillenpflege keine Chance haben. Ultraschallreinigung
gehört zum Service im Optikfachgeschäft, der kostenlos - auch mal eben
zwischendurch - angeboten wird.
UV-Schutz ist
für das menschliche Auge notwendig, da die unsichtbaren kurzwelligen
ultravioletten Strahlen im Sonnenlicht schädlich sind. Markengläser, die das
Optikerfachgeschäft in Ihre Brille einarbeitet, und gute Sonnenbrillen
bieten heute einen nahezu vollständigen UV-Schutz. Sie verhindern
schmerzhafte Entzündungen der Horn- sowie der Bindehaut. Die Filterung von
UV-Strahlung findet im Glas selbst (Mineralglas oder Kunststoff) statt; sie
hat nichts mit dessen Farbe oder Tönungsintensität zu tun. Im
Optikfachgeschäft finden Sie ausschließlich Sonnenbrillen mit dem "CE"-Zeichen,
das entsprechend der EU-Richtlinien ausreichenden UV-Schutz garantiert.
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Ventilette
heißt das Werkstattgerät des Optikers, das er zur Erwärmung der
Brillenbügelenden braucht, um diese zur anatomischen Ohranpassung formen zu
können. Die Ventilette wird ebenfalls benötigt, um die Fassungsränder von
Kunststoffbrillen zum Einsetzen der Brillengläser kurzfristig flexibel zu
machen.
Verschleiß
gehört leider zu den natürlichen Folgen des Brilletragens. Durch starke
Inanspruchnahme, Materialermüdung und unsachgemäße Behandlung ist die
Lebensdauer auch von hochwertigen Brillenfassungen leider begrenzt (Aufbewahrung,
Brillenpflege,
Ultraschallreinigung). Bügelenden und Nasenauflagen sind leicht und
kostengünstig zu ersetzen. In vielen anderen Verschleiß-Fällen kann der
Optiker mit Reparatur und Ersatzteil den endgültigen Abschied vom
liebgewordenen Nasenfahrrad hinauszögern. Auch Brillengläser verschleißen,
vor allem durch mechanische Beanspruchung (Kratzer,
Spannung, Temperatureinwirkungen), aber z.B. auch durch alterungsbedingtes
Spröden-Werden des Materials.
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Weitsichtigkeit
liegt vor, wenn der Augapfel im Verhältnis zu seiner Brechkraft zu kurz und
das scharfe Sehen dadurch besonders anstrengend und deswegen oft
beeinträchtigt ist. Damit ohne Anstrengung gut gesehen werden kann, wird mit
der Brille dem Auge ein Plusglas zur Korrektur vorgesetzt.
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X-Beine können
durchaus ihre optischen Reize haben, fallen jedoch nicht in die
Zuständigkeit der Augenoptik, weil sie sich durch Brillen leider nicht
korrigieren lassen.
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Yoga hat - im
Gegensatz zu gelegentlichen diesbezüglichen Berichten in der
Regenbogenpresse - keinen nachweisbaren Effekt zur Korrektur von
Fehlsichtigkeit. Es schadet aber garantiert auch nicht.
Zentrierung
heißt in der Augenoptik das genaue Zu- bzw. Einarbeiten der Brillengläser in
die Fassung (Gestell) entsprechend den anatomischen
Gegebenheiten und optischen Messwerten des Brillenträgers.
Zwicker oder auch
Kneifer wird eine bügellose Brille genannt, die auf dem Nasenrücken
festgeklemmt wird.
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